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Historie

Kurhotel Steenbock 1906 Kurhotel ca. 1906
Das Kurhotel wurde ca. 1906 von Friedrich Böhnck erbaut und von ihm bis 1917 geführt. Nach dem Konkurs 1917 verkaufte er das Hotel an Ludolf Kahl für 30 000 Goldmark. Im laufe des zweiten Weltkrieges(1943/44) wurden Kinder aus Hamburg im Zuge der Kinderlandverschickung aufgenommen. 1945 diente es als Lazarett für Soldaten und von 1945 bis 1949 als Flüchtlingslager.


Jede Flüchtlingsfamilie hatte einen eigenen Ofen im Zimmer. Am 06.12.1949 brach durch eine unbeaufsichtigte Feuerstelle ein Großbrand im Hotel aus. Der 3. Stock brannte komplett, der 2. Stock teilweise runter. 63 Menschen waren plötzlich obdachlos.
Kurhotel Steenbock 1950 Kurhotel 1950



1950 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen und ein Jahr später wurde der Hotelbetrieb wieder aufgenommen.


Im Jahr 1969 übergab Ludolf Kahl den Betrieb an seinen Enkel Wilhelm Steenbock und dessen Frau Wiltrud. 2006 gaben Wilhelm und Wiltrud Steenbock das Hotel an ihren Sohn Gunnar Steenbock weiter.